La Religieuse (2012) | France | 114 mins | Guillaume Nicloux
Ich mag bei religiösen Filmen etwas sensibel sein. Es mag an meinem eigenen christlichen Glauben liegen, dass mir Die Nonne a.k.a. La Religieuse a.k.a. The Nunnicht besonders gut gefallen hat. Basierend auf den Gesprächen mit den Kritikerkollegen halte ich es jedoch ebenso für möglich, dass der Film einfach nicht besonders gut war. Und das obwohl er eine lobenswerte Botschaft transportiert. Aber gut gemeint ist eben nicht gleich gut gemacht, wie ich zum x. Mal in Bezug auf einen Film feststellen muss.
1765 hat die junge Suzanne (Pauline Étienne) nur zwei Möglichkeiten: Die Ehe oder das Kloster. Da sie sich für Gott deutlich mehr begeistern kann als für die männlichen Werber, entschließt sie sich, einige Zeit ins Kloster zu gehen. Das kommt ihren Eltern recht gelegen, denn die Ehen ihrer anderen beiden Töchter haben die Familie schon genug Geld gekostet. Als Suzanne sich überraschend entschließt, dass das Klosterleben auf die Dauer doch nichts für sie sei, stößt sie auf großen Widerstand. Als sie dann auch noch erfährt, dass sie ein uneheliches Kind ist und somit keinerlei Anspruch auf das Vermögen ihres Vaters hat, fügt sie sich in ihr frommes Schicksal. Die gutmütige Mutter Oberin (Françoise Lebrun) mindert zunächst ihr Leid, doch nach deren Tod kommt Suzanne vom Regen in die Traufe. Während sie versucht, sich vom Klosterleben zu befreien, wird sie Opfer sadistischer Demütigungen und sexueller Übergriffe.
Nun mag es so wirken, als sei die Kirche die Wurzel allen Übels...
(... Die komplette Kritik findest du
hier auf sophiesberlinale.blogspot.de)
Aber vielleicht bin ich beim Thema Kirche auch einfach sensibel. Vielleicht bin ich auch beim Thema Frauen einfach sensibel. Aber vielleicht ist das auch einfach gut so.
KINOSTART 2013
FRANKREICH : 20 März 2013
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